Geothermie an der UNI Mainz

Veröffentlicht am 27.03.2008 in Bildung

Schleicher-Rothmund / Langner: Rheinland-Pfalz baut Vorreiterrolle bei der Erforschung Geothermie aus „Ich begrüße die Einrichtung einer Professur für Geothermie an der Universität Mainz.

Zusammen mit dem Institut für Geothermisches Ressourcenmanagement in Bingen und in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen, baut Rheinland-Pfalz seine Vorreiterposition in der Erforschung der Geothermie aus. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Geothermie und die Ausbildung junger Studierender in diesem aussichtsreichen Berufsfeld sind wichtig. Zusammen mit der praktischen Umsetzung der Nutzbarmachung der Geothermie, so im bundesweit ersten industriellen Geothermie-Kraftwerk in Landau, sehe ich Rheinland-Pfalz hier weiterhin auf einen sehr guten Weg“, betont die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, Barbara Schleicher-Rothmund.

In der Frage des weiteren Ausbaus der Geothermie-Forschung sieht sich die SPD-Landtagsfraktion auf einer Linie mit den Ansichten von Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Lehre. Diese betonen in einem aktuellen Zeitungsartikel der Rheinpfalz vom 25.3.2008 die interdisziplinäre Bedeutung der Geothermie. Viele unterschiedliche Forschungszweige träfen hier zusammen und deswegen sei die kollegiale Zusammenarbeit und das Einbeziehen von Ideen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten bei der weiteren Erforschung der Geothermie nötig, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

„Es ist bezeichnend, dass die Forderung der rheinland-pfälzischen CDU nach einem eigenen Geothermiestudiengang von Hochschulvertretern abgelehnt wird. Dies sei nach Meinung eines führenden Geothermiewissenschaftlers nicht notwendig. Zur Lösung der sich bei Geothermieprojekten stellenden Probleme seien Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen nötig. Dies bestätigt unsere Auffassung und die der Landesregierung“, bemerkt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, David Langner.

Langner: „Die CDU sollte sich besser informieren bevor sie plakative Forderungen stellt, die von der Praxis als nicht notwendig angesehen werden. Der entsprechende CDU-Antrag hat sich damit wohl erledigt.“

 

Für Sie im Landtag: Markus Stein


 

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