Guth: CDU ist einer freien und unabhängigen Presse offenbar nicht gewachsen

Veröffentlicht am 11.03.2013 in Aktuell

Jens Guth: SPD-Generalsekretär

In einem Brief hat sich der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU an die SWR-Landessenderdirektorin, Simone Sanftenberg, gewendet und die Berichterstattung des SWR als parteiisch und unfair bezeichnet. Dazu äußert sich Jens Guth, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Der Brief von Herrn Schnieder ist nicht nur beleidigend gegenüber den Journalisten des SWR, die eine gute und ausgewogene Berichterstattung anstreben, sondern ist auch ein erneuter Beleg dafür, dass sich die CDU einer freien und unabhängigen Presse offenbar nicht gewachsen fühlt.

Wenn sich die CDU über die weiter schlechten Umfragewerte von Frau Klöckner ärgert, ist das verständlich. Dabei vergisst man in den Reihen der Union aber anscheinend, dass diese Umfragewerte auf eine Befragung der rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger zurückgehen. Die Bürgerinnen und Bürger in Frage zu stellen, heißt die Demokratie in Frage zu stellen. Das ist gefährliches Fahrwasser in das sich Herr Schnieder mit seinem Brief begibt“, sagt Jens Guth.

Es läge nicht allzu fern, aus dem Brief den Versuch der Einflussnahme auf die freie Presse abzuleiten, so Guth weiter.

Zum Hintergrund: Bei einer repräsentative Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap, wen die Wählerinnen und Wähler bei einer Direktwahl bevorzugen würden, hatten sich kürzlich 53 Prozent für Malu Dreyer ausgesprochen, Klöckner kam lediglich auf magere 31 Prozent.

 

Für Sie im Landtag: Markus Stein


 

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