SPD Wahlkreiskonferenz - 100% für Denis Alt

Veröffentlicht am 17.05.2015 in Landespolitik

Sozialdemokraten wählen einstimmig Denis Alt zum Landtagskandidaten

Bei der Wahlkreiskonferenz für die Landtagswahl im Wahlkreis 18 fuhr Dr. Denis Alt ein Ergebnis ein, das wohl kaum zu toppen ist: 100 Prozent der Delegierten machten den Monzinger zum Landtagskandidaten.

Nach einleitenden Worten des Hausherrn, Bürgermeister Werner Speh, begrüßte SPD-Kreisvorsitzender Hans-Dirk Nies die Genossen. Speh hatte zuvor starke Worte gefunden: "Wir wollen uns nach dem 13. März 2016 in der Gemeinde Simmertal, der Verbandsgemeinde Kirn-Land und der Stadt Kirn stark festigen. Man muss aber was dafür tun, geschenkt bekommt man nichts." Die SPD-Bildungsministerin Vera Reiß (SPD) legte in ihrer Rede den Schwerpunkt auf die Grundstruktur der Schullandschaft. "Bildung ist wichtigste Voraussetzung, darin müssen wir investieren, wenn auch die Schülerzahlen rückläufig sind. Wir verfügen über eine gut strukturierte Schullandschaft", betonte Reiß, die gekommen war, Alt als Nachfolger von Peter-Wilhelm Dröscher bei der Wahlkreiskonferenz zu unterstützen. "Denis Alt ist in Mainz ein haushaltspolitischer Sprecher, den man erst einmal suchen muss", lobte Reiß unter viel Beifall. Dann rückte die Wahl des A-Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis 18 immer näher, die Spannung wuchs. Dröscher erklärte, dass für den SPD-Kreisvorstand die Entscheidung leicht gefallen sei, Alt vorzuschlagen: "Er ist ein Sozialdemokrat durch und durch. Er weiß, wovon er spricht, ein Mann, der zuhört", schwärmte Dröscher. Alt habe schon in Dröschers Wahlkampf im Jahre 2001 eine wesentliche Rolle gespielt. "Alts politisches Engagement und seine mittlerweile langjährige Erfahrung waren auch ausschlaggebend, dass die Staffelholzübergabe am 1. Juli 2014 gelungen ist. Denis ist dabei nicht ins Stolpern geraten", sagte Dröscher weiter. "Der CDU gelingt in Mainz nicht viel. Uns muss es gelingen, die Zukunft zu gestalten, gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen", forderte Alt dann in seiner programmatischen Rede und schloss: "Unser Ziel ist nach dem 13. März 2016: Platz eins im Wahlkreis, Platz eins in Rheinland-Pfalz, und Malu Dreyer bleibt Ministerpräsidentin". Alt, mit 17 Jahren schon SPD-Mitglied, sprach von der Staffelholzübergabe, "die nie reibungsloser war als bei uns". Alt kündigte an, dass er sich gerne in Themen einmischen werde, die nicht zu seinem Spektrum gehören. "Ich bin heute häufig als Spediteur unterwegs, der erklären muss, wie Entscheidungen zustande kommen", berichtete er: "Wirtschaft, Arbeit und Soziales sind für mich Brot- und Butterthemen". Der Sozialdemokrat will sich auch für eine flächendeckende Breitbanderschließung einsetzen. Großer Beifall brandete dann auf - vor allem, als bekannt wurde, dass Alt von 56 Delegierten zu 100 Prozent gewählt wurde. "Besser hätte das Ergebnis gar nicht sein können", stellte MdL Carsten Pörksen aus Bad Kreuznach fest. Es sei ein gelungener Startschuss für den kommenden Wahlkampf.

Text: Von Günter Weinsheimer AZ

 

 

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