Die konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Monzingen am 26.08.2009, verlief sachlich und ohne Emotion. Eine beherrschte Vorgehensweise aller Ratsmitglieder. Die erhofften positiven Zeichen für einen Neubeginn zeigten sich in dieser Sitzung ganz deutlich.
Dennoch muss festgehalten werden, dass nicht die SPD Monzingen mit dem Streit um das Wahlergebnis begonnen hat. Da liegt Elmar Schauß, mit seiner Einschätzung im Öffentlichen Anzeiger, vom 22.08.09, völlig falsch. Wie kämen die Monzinger Sozialdemokraten dazu, waren sie doch erfolgreich aus der Kommunalwahl hervorgegangen. Die SPD Monzingen ist im Übrigen auch nie vorgeprescht, wie von Elmar Schauß behauptet, ebenso geht die Aufforderung Fehler einzugestehen ins Leere.
Die Motivation für diesen Streit muss einen anderen Grund haben.
Die verschiedensten Vorwürfe hatte die Kommunalaufsicht zu klären, das Ergebnis ist bekannt. Es gab am Wahlsonntag keine relevanten Verstöße von Protagonisten gegen das Wahlrecht. Möglicherweise aber Enttäuschung über das Wahlergebnis!
Wie bereits von den Monzinger Sozialdemokraten erklärt, respektieren wir die durch die Kommunalaufsicht festgestellten Mängel und die damit einhergehende Entscheidung eine Wiederholungswahl anzusetzen.
Die nun erfolgte anonyme Verteilung eines Pamphlets über das Amtsblatt, stellt aber alles an bislang erfolgter Vorgehensweise in den Schatten. Wer da jetzt in Monzingen, da eindeutige Aussagen von Staatsanwaltschaft und Kommunalaufsicht auf dem Tisch liegen, übers Amtsblatt nachtritt, ist ein schlechter Demokrat und Verlierer. Die Gefahr der unumkehrbaren Brunnenvergiftung ist jetzt noch größer geworden. Die Verfasser dieser Veröffentlichung sollten sich zu erkennen geben, um noch größeren Schaden für unser Monzingen abzuwenden. Die Fraktion der SPD im Ortsgemeinderat und der SPD-Ortsverein, arbeiten unterdessen weiter an der Entwicklung der Ortsgemeinde. Wir halten Sie auf dem Laufenden, liebe Bürgerinnen und Bürger. Versprochen!
Klaus Stein